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Kommunikation, um sicherzustellen, nicht als „fremd“ wahrgenommen zu werden TEIL II - Unsere bevorzugten Wahrnehmungskanäle Wenn Sie beruflich mit Menschen zu tun haben, kann es passieren, dass sie schon im ersten Gespräch das Gefühl entwickeln, der Andere sei „fremd“ und ein Zugang zu ihm scheint schwierig. Dann kann es hilfreich sein, den bevorzugten Wahrnehmungskanal des Gegenübers zu erkunden. Besonders am Anfang eines Gesprächs oder Beratungsprozesses trägt dieses Wissen und die Nutzung entsprechender Formulierungen zum Beziehungsaufbau bei. Da Menschen ihr Gegenüber dann sympathisch finden, wenn gewisse Ähnlichkeiten gefunden werden, kann es befremdlich sein, wenn Sie vorwiegend Worte benutzen, die Ihrem eigenen Wahrnehmungskanal entsprechen, die den anderen aber eventuell unbewusst irritieren. Aus diesem Grund ist es u.a. als Führungskraft nützlich, beispielsweise zu Beginn eines Mitarbeitergesprächs entweder genau zuzuhören oder mit entsprechend formulierten Fragen den bevorzugten Wahrnehmungskanal zu erkunden. Dazu kann ein anstehendes Thema so genutzt werden, dass Fragen unterschiedlich formuliert wiederholt werden. Ein solches Gespräch kann folgendermaßen aussehen: Hr. K. möchte, da er als Führungskraft erst seit kurzer Zeit im Unternehmen ist, mit jedem Mitarbeiter ein erstes Gespräch führen. Um langfristig gute Chancen zu haben, die Person mit seinem bevorzugten Wahrnehmungskanal zu erreichen, hat er sich für jeden Mitarbeiter ein Blatt angelegt, welches obenauf in die jeweilige Akte geheftet wird. So kann er sich immer schnell und ganz individuell auf den jeweiligen Mitarbeiter einstellen. Auf diesem Blatt steht neben wichtigen Informationen zur Person auch der bevorzugte Wahrnehmungskanal. Für dieses erste Gespräch mit der Mitarbeiterin Fr. R. aus der Buchhaltung, die allein in einem Büro arbeitet, hat Hr. K. sich drei Fragen überlegt, die er ungefähr in der Halbzeit des Gesprächs einstreuen möchte. Er leitete diesen Teil des Meetings ein mit, „Frau R. noch drei ganz andere Fragen, um Sie als Mitarbeiterin etwas besser kennenzulernen. Prüfen Sie bitte einmal mit welchem Satz Sie selbst am ehesten Ihren Arbeitsplatz beschreiben würden bzw. welcher Satz für Sie besonders stimmig klingt. Es geht dabei mehr um Ihr Bauchgefühl, als die Wahrnehmung des konkreten Inhalts. Also hier kommen die drei unterschiedlichen Beschreibungen 1. An meinem Arbeitsplatz sitze ich so, dass ich alles gut im Blick habe, also sowohl gut in Richtung Tür und Fenster, aber auch in Richtung Bildschirm schauen kann. Außerdem ist es mir wichtig, Kolleginnen vom Schreibtisch aus sofort zu sehen. 2. An meinem Arbeitsplatz schätze ich, dass ich in Ruhe arbeiten kann, dass mich z.B. keine Telefonate oder Gespräche anderer Kolleginnen stören. Wenn ich mich einmal nicht konzentrieren muss, freue ich mich, wenn eine Kollegin vorbeischaut und mit mir redet. 3. Meinen Arbeitsplatz habe ich mir so eingerichtet, dass ich mich wohlfühle. Es war mir wichtig, zu spüren, dass es ein Ort ist, an dem ich mich voll meiner Arbeit hingeben kann. In einer Arbeitsumgebung mit stickiger Luft oder dunklen Wänden würde ich mich nicht wohlfühlen.“ Fr. R. stellte spontan fest, dass der letzte Satz Sie am meisten ansprach. Sie könne gar nicht genau beschreiben, was es konkret sei, aber sie würde sich richtig wohlfühlen an Ihrem Schreibtisch. Im weiteren Gesprächsverlauf bzw. nächste Gespräche würde Hr. K. ganz genau darauf achten, immer wieder Worte, die den dritten Wahrnehmungskanal ansprechen, einzuflechten. Diesen Sinneskanal – taktil – notierte er auch auf dem erwähnten Blatt für die Mitarbeiterakte. Die zwei anderen Kanäle sind der visuelle (1.) und der auditive (2.). Zu erkennen sind diese Kanäle an entsprechenden Worten, die dem jeweiligen Sinn zugeordnet werden können: 1. Visuell – sehen: An meinem Arbeitsplatz sitze ich so, dass ich alles gut im Blick habe, also sowohl gut in Richtung Tür und Fenster, aber auch in Richtung Bildschirm schauen kann. Außerdem ist es mir wichtig, Kolleginnen vom Schreibtisch aus sofort zu sehen. 2. Auditiv – hören: An meinem Arbeitsplatz schätze ich, dass ich in Ruhe arbeiten kann, dass mich z.B. keine Telefonate oder Gespräche anderer Kolleginnen unterbrechen. Wenn ich mich einmal nicht konzentrieren muss, freue ich mich, wenn eine Kollegin vorbeischaut und mit mir redet. 3. Taktil – spüren: Meinen Arbeitsplatz habe ich mir so eingerichtet, dass ich mich wohlfühle. Es war mir wichtig, zu spüren, dass es ein Ort ist, an dem ich mich voll meiner Arbeit hingeben kann. In einer Arbeitsumgebung mit stickiger Luft oder dunklen Wänden würde ich mich einengen. Lesen Sie beim nächsten Mal über unsere bevorzugten psychischen Strebungen in Beziehungen. Es folgen: TEIL IV – Unsere Bedürfnisse TEIL V – Unsere Reaktionen TEIL VI – Unser Gehirn - womit ist es gerade beschäftigt? TEIL VII – Ist Mobbing-Beratung eine gute Lösung?
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