Supervision - Coaching - Training
Eschenburgstr. 16 Tel.: 0451 - 58 09 69 00 Mobil: 0151 - 23 60 71 14
Blog
BLOG 048 21.06.2021 TEIL IV – Unsere Reaktionen BLOG 047 31.03.2021 Unsere Bedürfnisse Teil 4 BLOG 046 21.12.2020 Unsere bevorzugten psychischen Strebungen (Beziehungskreuz) Teil 3 BLOG 045 21.09.2020 Ich kann Dich nicht verstehen! Teil 2 BLOG 044 21.06.2020 Ich kann Dich nicht verstehen! Teil 1 BLOG 043 21.03.2020 Corona – Virus (COVID-19) BLOG 042 21.12.2019 Macht Berufung glücklich? BLOG 041 21.09.2019 Ursache und Lösung von Konflikten BLOG 040 21.06.2019 2019 - 30 Jahre Mauerfall BLOG 039 21.03.2019 Trauer und Arbeit BLOG 038 21.12.2018 Ressourcen BLOG 037 21.09.2018 Changemanagement BLOG 036 21.06.2018 Sportcoaching BLOG 035 21.03.2018 Präsentationscoaching BLOG 034 21.12.2017 Emotionscoaching mit EFT und wingwave BLOG 033 21.09.2017 Belastungen am Arbeitsplatz BLOG 032 21.06.2017 Imaginative Familienaufstellung BLOG 031 21.03.2017 Imaginative Organisationsaufstellung BLOG 030 21.12.2016 Work-Life-Balance BLOG 029 21.09.2016 Gesundheitscoaching BLOG 028 21.06.2016 Methode: „Timeline“- Arbeit BLOG 027 21.03.2016 NLP - „STOPP“- und „GO“-Wörter BLOG 026 21.12.2015 Woran erkennen Sie Blockaden BLOG 025 21.09.2015 wingwave ® Qualitätszirkel BLOG 024 21.06.2015 Systemische Beratung BLOG 023 21.03.2015 Kommunikation BLOG 022 21.12.2014 EFT zur Regulierung überschießender Emotionen BLOG 021 21.09.2014 Tiergestützte Arbeit BLOG 020 21.06.2014 wingwave ® und Süchte BLOG 019 21.03.2014 wingwave ® in der Supervision BLOG 018 21.12.2013 wingwave ® in der Paarberatung BLOG 017 21.09.2013 wingwave ® - Coaching BLOG 016 21.06.2013 Scham und Schuld BLOG 015 21.03.2013 Gewichts- und Essprobleme BLOG 014 21.12.2012 Trauer BLOG 013 21.09.2012 Suizid BLOG 012 21.06.2012 Trennung - Scheidung BLOG 011 21.03.2012 Beziehungskrisen BLOG 010 21.12.2011 Entscheidungsfindung BLOG 009 21.09.2011 Angst BLOG 008 21.06.2011 Burnout BLOG 007 21.03.2011 Mobbing BLOG 006 21.12.2010 Stress BLOG 005 21.09.2010 Krisen BLOG 004 21.06.2010 Stress wie im Schlaf verarbeiten BLOG 003 21.03.2010 Veränderung BLOG 002 21.12.2009 Erweiterte Vita BLOG 001 21.09.2009 Artikel LN 2014
Supervision
Coaching
Training
BLOG
BLOG
TEIL IV – Unsere Reaktionen Menschen sind aufgrund ihrer Anlagen und ihrer Sozialisierung individuell, sie haben ganz persönliche Muster des Denkens, Fühlens und Handelns entwickelt. Menschen nehmen ihre Umwelt nicht direkt wahr, sondern immer über ihre nächsten Bezugspersonen. Das bedeutet, dass Vater und Mutter oder andere wichtige Menschen im Leben eines Kindes das vermitteln, was das Kind unbewusst als eigene Erfahrungen abspeichert. Alles, was wir lernen, ist deshalb immer auch durch die Erfahrungen anderer gefärbt. Das, was Eltern wichtig ist, vermitteln sie auch ihren Kindern. An diesen liegt es, wie gut es in der Pubertät gelingt, ihre eigene Identität zu entwickeln. Dennoch bleiben diese ersten frühen Erfahrungen, die besonders durch familiäre Beziehungen geprägt sind, erhalten. Wir finden später als Erwachsene das gut, was Eltern gut fanden oder wir haben die genau konträre Haltung entwickelt – je nachdem, wie vehement etwas vermittelt wurde. War der Druck zu groß, favorisieren Menschen gegenteilige Ansichten als ihre Eltern. In Beziehungen machen sich diese frühen Erfahrungen besonders bemerkbar. Menschen reagieren als Erwachsene auf andere Menschen nicht sachlich, sondern immer beziehungsbezogen. Das bedeutet, es schwingt immer mit, „Was habe ich mit diesem Menschen (oder einem, der diesem Menschen ähnlich ist) schon erlebt?“. Das macht verständlich, dass manchmal heftiger reagiert wird als notwendig oder dass unangemessene Reaktionen erfolgen. Verschiedene Modelle in Coaching, Beratung und Supervision zeigen anschaulich, wie sich unbewusste Muster entwickeln, wie sie Menschen beeinflussen (Eisberg-Modell), zu welchen Reaktionen (vier- Ohren-Modell) es kommen kann und wie kommuniziert und Konflikte vermieden (VW-Modell) werden können. Das Eisberg-Modell zeigt anschaulich, wie Erfahrungen, die unbewusst (unter der Wasseroberfläche) im Gehirn des Menschen schlummern, Reaktionen beeinflussen. Durch sich wiederholende Erfahrungen entstanden Muster, die unbewusst - also ohne willentliches Zutun – ablaufen, wie und was der Mensch denkt, fühlt, wie er handelt und sich verhält. Diese Erfahrungen sind ca. 200.000 mal größer, als die Möglichkeit des Bewusstseins, Reaktionen bewusst und aktiv zu steuern. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, Erfahrungen, die heute noch stressen zu bearbeiten. Das Ohrenmodell (nach Schulz von Thun) zeigt, welche Reaktionen des Senders und Empfängers einer Mitteilung unbewusst möglich sind und welche Ursache sie haben. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen. Sagt Ihr Beifahrer beispielsweise „Die Ampel da vorne ist ROT.“, ist das erst einmal eine sachliche Aussage. Auf der Sachebene würden Sie das hören und nur registrieren. Auch wenn Sie es selbst schon gesehen haben, würden Sie wahrscheinlich nur „Ah, ja.“ antworten. Auf der Beziehungsebene würden Sie aber wahrscheinlich mit „Ich habe das selbst gesehen, da musst Du mich nicht darauf hinweisen!“ reagieren. Das tun Menschen, wenn sie (als Kinder zu) häufig korrigiert wurden. Auf der Appelebene hören Sie vielleicht „Achtung, Du musst bremsen.“ und Sie werden vielleicht mit den Gedanken „Ich weiß selbst, dass ich jetzt bremsen muss.“ Und einer barschen Antwort reagieren. Auch hier spielen Erfahrungen (aus der Kindheit) von zu wenig vermitteltem Vertrauen im Sinne „Ich trau Dir das zu!“ eine Rolle. Die Selbstauskunftsebene wird häufig vom Empfänger nicht wahrgenommen. Sie sagt etwas über den Sender aus. Häufig spielt hier Angst eine Rolle. Im Beispiel könnte der Beifahrer auf die Ampel hinweisen, weil er Angst hat, dass der Fahrer sie übersieht. Ursächlich können Erfahrungen wie ein Unfall oder unsichere Beziehungserfahrungen (in der Kindheit im Sinne von „Ich habe Angst und ich habe keinen Einfluss darauf.“ - wenn ich geschlagen, beschimpft usw. werde) eine Rolle spielen. Konflikte können aufgedeckt bzw. vermieden werden, wenn sowohl Sender, als auch Empfänger sich die verschiedenen Wahrnehmungsebenen bewusst machen. Das VW-Modell zeigt, wie sich Kommunikationsmuster auswirken bzw. wie sie verändert werden können. Das V steht dabei für Vorwürfe, Vorhaltungen, Vorurteile und das W für Wünsche und Wahrnehmung. Mit allen drei Modellen arbeite in Coaching und Supervision und vor allem Paare oder Teams profitieren davon. Lesen Sie beim nächsten Mal, welche Abläufe unser Gehirn steuert und welche Auswirkungen das hat. Es folgen: TEIL VI – Unser Gehirn - womit ist es gerade beschäftigt? TEIL VII – Ist Mobbing-Beratung eine gute Lösung?
Supervision - Coaching - Training
Eschenburgstr. 16 23568 Lübeck Tel.: 0451 - 58 09 69 00 Mobil: 0151 - 23 60 71 14
Blog
BLOG 048 21.06.2021 TEIL IV – Unsere Reaktionen BLOG 047 31.03.2021 Unsere Bedürfnisse Teil 4 BLOG 046 21.12.2020 Unsere bevorzugtenpsychischen Strebungen (Beziehungskreuz) Teil 3 BLOG 045 21.09.2020 Ich kann Dich nicht verstehen! Teil 2 BLOG 044 21.06.2020 Ich kann Dich nicht verstehen! Teil 1 BLOG 043 21.03.2020 Corona – Virus (COVID-19) BLOG 042 21.12.2019 Macht Berufung glücklich? BLOG 041 21.09.2019 Ursache und Lösung von Konflikten BLOG 040 21.06.2019 2019 - 30 Jahre Mauerfall BLOG 039 21.03.2019 Trauer und Arbeit BLOG 038 21.12.2018 Ressourcen BLOG 037 21.09.2018 Changemanagement BLOG 036 21.06.2018 Sportcoaching BLOG 035 21.03.2018 Präsentationscoaching BLOG 034 21.12.2017 Emotionscoaching mit EFT und wingwave BLOG 033 21.09.2017 Belastungen am Arbeitsplatz BLOG 032 21.06.2017 Imaginative Familienaufstellung BLOG 031 21.03.2017 Imaginative Organisations- aufstellung BLOG 030 21.12.2016 Work-Life-Balance BLOG 029 21.09.2016 Gesundheitscoaching BLOG 028 21.06.2016 Methode: „Timeline“- Arbeit BLOG 027 21.03.2016 NLP - „STOPP“- und „GO“- Wörter BLOG 026 21.12.2015 Woran erkennen Sie Blockaden BLOG 025 21.09.2015 wingwave ® Qualitätszirkel BLOG 024 21.06.2015 Systemische Beratung BLOG 023 21.03.2015 Kommunikation BLOG 022 21.12.2014 EFT zur Regulierung über- schießender Emotionen BLOG 021 21.09.2014 Tiergestützte Arbeit BLOG 020 21.06.2014 wingwave ® und Süchte BLOG 019 21.03.2014 wingwave ® in der Supervision BLOG 018 21.12.2013 wingwave ® in der Paarberatung BLOG 017 21.09.2013 wingwave ® - Coaching BLOG 016 21.06.2013 Scham und Schuld BLOG 015 21.03.2013 Gewichts- und Essprobleme BLOG 014 21.12.2012 Trauer BLOG 013 21.09.2012 Suizid BLOG 012 21.06.2012 Trennung - Scheidung BLOG 011 21.03.2012 Beziehungskrisen BLOG 010 21.12.2011 Entscheidungsfindung BLOG 009 21.09.2011 Angst BLOG 008 21.06.2011 Burnout BLOG 007 21.03.2011 Mobbing BLOG 006 21.12.2010 Stress BLOG 005 21.09.2010 Krisen BLOG 004 21.06.2010 Stress wie im Schlaf verarbeiten BLOG 003 21.03.2010 Veränderung BLOG 002 21.12.2009 Erweiterte Vita BLOG 001 21.09.2009 Artikel LN 2014
Supervison Coaching Training